Neue Kollegen für Arbeitsrecht, Mietrecht, WEG-Recht, Verkehrsrecht und IT-Recht

Herzlich begrüßen wir zwei neue Kollegen im Team des Anwaltshauses:

Herr Rechtsanwalt Sigmar Puchert ist jetzt Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Internettechnologierecht (IT-Recht). Durch seine langjährige Tätigkeit in einem großen deutschen Telekommunikationsunternehmen ist er nicht nur mit der rechtlichen, sondern auch mit der technischen Seite von IT-Problemen bestens vertraut.

Frau Rechtsanwältin Bettina Bauch verstärkt unser Team seit dem 01. Januar 2017: Als  Fachanwältin für Arbeitsrecht und Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht ergänzt Sie unsere Kompetenzen durch fachliche Expertise in diesen Bereichen. Daneben ist das Verkehrsrecht in all seinen Facetten ihr Interessengebiet.

Wir freuen uns über unsere neuen Kollegen und mit den Beiden auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen im neuen Jahr 2017!

Ihr Team vom Anwaltshaus Bad Nauheim



Bankrecht: Neuer Anknüpfungspunkt für Widerruf – Immobiliendarlehensnehmer aufgepasst!

Bank4Ihr Ansprechpartner: Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Dagmar Steidl

Schauen Sie sich Ihren Immobilienkreditvertrag einmal genau an. Taucht dort in etwa folgende Klausel zum Widerrufsbeginn auf:

„Die Frist beginnt nach Abschluss des Vertrags, aber erst, nachdem der Darlehensnehmer alle Pflichtangaben nach § 492 Abs. 2 BGB* (z.B. Angabe des effektiven Jahreszinses, Angaben zum einzuhaltenden Verfahren bei der Kündigung des Vertrags, Angabe der für die Sparkasse zuständigen Aufsichtsbehörde) erhalten hat“. (Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs vom 22.11.2016)

Falls ja, besteht evtl. die Chance, dass bisher ihre Widerrufsfrist noch nicht zu laufen begonnen hat. Entscheidend dafür ist nach dem heutigen Urteil des BGH, ob die Pflichtangaben, die die Bank in der von ihr aufgestellten Klausel aufzählt, auch tatsächlich im Kreditvertrag enthalten sind.

Hintergrund ist Folgendes: Weiterlesen…


Bankrecht: Handeln Sie jetzt – Gebühren zurück bei Bausparverträgen

Bank1Ihr Ansprechpartner: Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Dagmar Steidl

Der Bundesgerichtshof erklärt Darlehensgebühren in Bausparverträgen für unzulässig – Bausparer sollten Ihre Verträge überprüfen lassen: Mit Urteil vom 08.11.2016 (Az: XI ZR 552/15) hat der BGH die Erhebung von Darlehensgebühren durch Bausparkassen für unwirksam erklärt. Die Begründung  ist ähnlich wie in den bereits im Jahr 2014 ergangenen Entscheidungen zu den Bearbeitungsgebühren der Banken und stellt vor allem darauf ab, dass hier eine unangemessene Benachteiligung des Bausparkunden vorliegt.

Derartige Darlehensgebühren wurden in der Vergangenheit dann fällig, Weiterlesen…


Bankrecht: Bank akzeptiert Widerruf nicht – was tun?

IMG_4162_1_QuadratIhr Ansprechpartner: Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Dagmar Steidl

Am 21.06.2016 lief die Frist zum Widerruf solcher Immobiliendarlehensverträge ab, die vor dem 10.06.2010 abgeschlossen worden waren. Viele Verbraucher haben den Widerruf – oftmals mit Hilfe von Musterschreiben – selbst erklärt und sehen sich jetzt mit einer Zurückweisung des Widerrufs durch die Bank konfrontiert.

In solchen Fällen kann es durchaus Erfolg versprechend sein, sich hiergegen mit Hilfe eines Anwaltes, der die konkreten Fehler der einzelnen Widerrufsbelehrung prüft und der Bank gegenüber darlegt, zur Wehr zu setzen. Vielfach lässt sich auf diese Weise eine außergerichtliche Einigung erzielen. Weiterlesen…


Seniorenrecht: Spannungsfeld „lebenserhaltende Maßnahmen“

Ihr Ansprechpartner: Rechtsanwalt Klaus Ruppert

Dass der Teufel oft im Detail steckt, kennen wir Juristen aus unserer täglichen Praxis. Tragisch wird es allerdings, wenn ein „Detail“ maßgeblich dafür ist, dass sich eine Familie über mehrere Instanzen zerstreitet über die Frage, ob die nach einem Hirnschlag im Koma liegende Mutter weiterhin künstlich ernährt werden soll oder nicht. Von der Lebenssituation der betroffenen Mutter einmal ganz abgesehen.

Eigentlich hatte die Mutter alles richtig gemacht. Sie hatte schon Anfang der 2000er zusammen mit ihrem Mann eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung errichtet und darin – nach ihrer Meinung – alles geregelt.

Leider waren sowohl die Vollmacht als auch die Patientenverfügung an zwei entscheidenden Stellen unklar formuliert. Weiterlesen…


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