Zu dem Thema „Testamentsgestaltung“ veranstaltete das Anwaltshaus zusammen mit der „Deutschen Gesellschaft für Seniorenrecht und -medizin e.V.“ am Dienstag, den 18.11.14 im „Best Western Hotel Rosenau“, einen Info-Abend.

In einem anschaulichen Vortrag vermittelte der Referent, Herr Rechtsanwalt Klaus Ruppert, den zahlreichen Zuhörern zunächst einen Überblick über die Regeln der gesetzlichen Erbfolge und der Erbschaftssteuer.

Dabei wurden besonders auch die Konfliktfälle angesprochen, die ein Testament unbedingt erfordern, da das Gesetz dafür häufig keine sachgerechte Lösung anbietet. So gelte es fast immer, Erbengemeinschaften zu vermeiden. Hier böten sich, so der Referent, neben der Erbeinsetzung zum Alleinerben „Vermächtnisse“ für die weiteren Beteiligten an, womit Vermögen von Todes wegen verteilt werden könne, ohne dass Erbengemeinschaften entstünden.

Die Erbschaftssteuer bei der gesetzlichen Erbfolge wurde ebenfalls aufgezeigt, damit der Handlungsbedarf erkennbar wird und unnötige Steuerzahlungen vermieden werden. Die Ausnutzung von Freibeträgen in der Erbschaftssteuer und Überlegungen zur Auflösung der Zugewinngemeinschaft ermöglichten oft steuerfreie Übertragungen innerhalb der Familie.