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Am 02. Dezember beleuchtete Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht Ingo Renzel, Vize-Präsident der „Deutschen Gesellschaft für Seniorenrecht und – medizin“ im Hotel Rosenau die Grundlagen der erbrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten in der Trennungs- und Scheidungssituation. Er zeigte auf, dass mit einer Trennung allein das Ehegattenerbrecht nicht wegfällt und damit erhöhter Handlungsbedarf für eine Todesfallregelung der Noch-Ehegatten besteht.  Insbesondere gemeinsame Kinder rückten sodann in den Fokus der erbrechtlichen Gestaltung.

Orientiert sich einer der Ehegatten zu einem neuen Partner hin, führe dies oftmals dazu, dass vorrangig die Interesen des neuen Ehepartners oder Lebensgefährten berücksichtigt werden, so RA Renzel. Konflikte können dann insbesondere mit den Kindern aus erster Ehe auftreten, weshalb testamentarische Regelungen hier sehr zu empfehlen sind. Auch die Frage, wie mit dem Pflichtteilsrecht der Kinder umgegangen werden kann, war ebenfalls Gegenstand des Vortrages.