RAin Dagmar SteidlAus Anlass der ausgefallen BGH-Entscheidung zur Frage der sog. „Verwirkung“ des Verbraucherwiderrufs veranstaltete Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Dagmar Steidl am 29. Juni ein Themengespräch im Hotel Rosenau.

Hintergrund dessen ist, dass Verbraucher unter Umständen auch nach Ablauf der eigentlichen Widerrufsfrist berechtigt sind, einen Darlehensvertrag zu widerrufen, wenn die Widerrufsbelehrung nicht oder nur fehlerhaft enthalten war. Wie lange das nach Ablauf der Frist noch möglich ist und wann die sog. „Verwirkung“ dieses Rechts eintritt, darüber hätte der BGH eigentlich am 23.06. entschieden. Diese Entscheidung ist allerdings ausgefallen (wir berichteten hier), die Verunsicherung was rechtlich jetzt möglich ist, bleibt damit bestehen.

Wie sollen betroffene Verbraucher jetzt reagieren? Lohnt sich die Ausübung des Widerrufsrechtes, was aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase weiterhin äußerst „attraktiv“ ist, angesichts der fehlenden höchstrichterlichen Entscheidung auch weiterhin? Was muss man beachten, um hier zum Erfolg zu kommen? Diese und weitere Fragen diskutierte RAin Steidl mit den Teilnehmern.