Reading through some documents togetherIhr Ansprechpartner: Rechtsanwalt Klaus Ruppert, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Seniorenrecht und -medizin e.V.

Der letzte Wille ist nicht selten eine Angelegenheit, mit der man sich nur ungern beschäftigt. Sei es wegen der eigenen Unsicherheit, wie man sein Hab und Gut am besten verteilt; sei es, weil die Auseinandersetzung mit dem „letzten“ Willen die eigene Sterblichkeit verdeutlicht. Dabei geht es eigentlich gar nicht um den Tod. Ein Testament wird erstellt für die Lebenden. Und vor allem dient ein Testament dazu, selbst zu entscheiden, wie das eigene Vermögen verteilt werden soll.

Hier nur einige gute Gründe, wofür ein Testament von Nutzen ist:

– Sinnvolle Verteilung des Vermögens unter den Bedachten beugt Erbstreitigkeiten vor und vermeidet steuerliche Nachteile

– Bestimmte Personen können begünstigt und missliebige Personen als Erben ausgeschlossen werden

– Versorgung des Partners, Unterhalt und Ausbildung der Kinder können sicher gestellt werden

– Wohnrechte, Nießbrauch oder auch Rentenzahlungen kann man im Testament anordnen, bestimmte Vermögenswerte durch Vermächtnisse oder Teilungsanordnungen übertragen

Ohne ein Testament tritt automatisch die gesetzliche Erbfolge ein, was oft zu ungewollten Ergebnissen führt. Gibt es nach keine gesetzlichen Erben, erbt nur der Staat.

Sprechen Sie uns an bei Ihren Fragen rund um das Testament, seine Erstellung und die juristisch notwendigen Inhalte!