IT-Recht: Das (endgültige) Ende der Störerhaftung?

Ihr Ansprechpartner: Rechtsanwalt Sigmar Puchert

Bislang hafteten die Anbieter von offenen WLANs, aber auch festen Internetzugängen, für rechtswidriges Verhalten ihrer Nutzer:
Hat also jemand illegal z. B. ein urheberrechtlich geschütztes Musikstück oder einen Film über so genannte Tauschbörsen heruntergeladen und damit gleichzeitig wieder angeboten („Filesharing“), konnten die Anschlussinhaber auf Unterlassung und Schadensersatz in Anspruch genommen oder zumindest abgemahnt werden (so genannte Störerhaftung). Diese Tatsache hinderte z. B. Besitzer von Restaurants, Cafés, aber auch öffentliche Einrichtungen, WLANs kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Eine im Jahre 2016 erfolgte Gesetzesänderung brachte nicht das gewünschte Ergebnis: Nach einer Entscheidung des Kammergerichts Berlin (KG Berlin, Beschl. v. 08.02.2017 – 24 U 117/15) wurden Unterlassungsansprüche gerade nicht von der damaligen Neuregelung des § 8 TMG umfasst, so dass die betroffenen Anbieter nach wie vor Abmahnungen befürchten mussten und auch erhielten.

Der Gesetzgeber hat mittlerweile reagiert: Weiterlesen…



Forderungen beitreiben – das sollten Sie wissen

Ihr Ansprechpartner: Rechtsanwalt Klaus Ruppert

Bleiben Rechnungen offen und reagiert der Rechnungsempfänger auch auf ausgesprochene Mahnungen nicht, gibt es für den Gläubiger verschiedene Möglichkeiten zu reagieren: Er kann die Forderung abschreiben (die meist schlechteste Variante), sich selbst um die Beitreibung kümmern oder einen Dienstleister damit beauftragen.

Worauf sollte man dabei achten? Weiterlesen…


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